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Seit mehr als 100 Jahren verbindet man den Namen Grevenbroich mit Energie. Denn Grevenbroich liegt an der größten zusammenhängenden Braunkohlelagerstätte Europas. Zuerst wurde die Braunkohle zu häuslichen Heizzwecken abgebaut. Mittlerweile wird aus dem Rohstoff Braunkohle in zwei Kraftwerken, Strom für Millionen Menschen erzeugt.
Seinen Beinamen "Bundeshauptstadt der Energie" führt Grevenbroich seit dem Frühjahr 2005. Die ganze Bevölkerung suchte damals in einem Kreativwettbewerb nach einem pfiffigen Slogan, der mit dazu beitragen sollte, die Stadt im Wettbewerb der Kommunen um neue Investoren besser zu positionieren. Frech, aber charmant verweist der neue Beiname auf die ständige Präsenz der Energie in Grevenbroich. Und das mit gutem Grund: Denn Energie ist in Grevenbroich in allen Formen präsent. So nutzen wir unsere natürlichen Ressourcen über, auf und unter der Erde und wandeln Kohle, Wind und Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Strom aus Braunkohle bildete auch die Basis für die Ansiedlung einer Aluminiumhütte in Grevenbroich. Heute wird hier Aluminium in Spitzenqualität produziert. Im größten Kaltwalzwerk Europas werden Aluminiumfolien und -bänder hergestellt.
Mittlerweile finden in Grevenbroich über 26.000 Menschen Beschäftigung in rund 2.000 ansässigen Unternehmen.
Neben aller Industriealisierung ist Grevenbroich auch eine lebendige Stadt, in der sich gut leben lässt. Kulturelle Angebote und Sporteinrichtungen sind heute als "weiche Standortfaktoren" von enormer Bedeutung und auch junge Familien wissen das breite Angebot an ortsnahen Einrichtungen für ihre Kinder zu schätzen.